Ohren gespitzt
Nachlassende Sehkraft und schwindendes Hörvermögen sind das Klischee des Älterwerdens – und wer setzt sich schon gerne mit solchen Themen auseinander? Dieser Problematik standen wir gegenüber, als uns die Unternehmensgruppe Hörgeräte Baschlebe (www.baschlebe.de) mit der Konzeption einer Anzeigenkampagne beauftragte.
Gemeinsam mit Mitarbeitern des Unternehmens entwickelten wir Ideen, um die Problematik des Hörverlustes mit seinen Folgen darzustellen. Denn das Nachlassen der akustischen Wahrnehmung ist durchaus nicht nur ein Problem älterer Menschen: Dauernde Lärmbelästigung im Alltag, eine starke akustische Beeinträchtigung am Arbeitsplatz oder auch zu laute Musik können schon bei jungen Leuten zu Hörverlust führen.
Auf die Folgen wie soziale Ausgrenzung oder Gefährdung im Straßenverkehr wollte das Unternehmen mit seinen Anzeigen aufmerksam machen – ohne dabei den belehrenden Zeigefinger zu heben. Um eine breite Zielgruppenansprache sicherzustellen entwickelten wir zwei unterschiedliche Ansätze: Der eine setzte auf den technischen Aspekt und verdeutlichte, wie klein und unscheinbar heutige Hörgeräte sind. Der andere Ansatz verfolgte eine eher humorvolle Herangehensweise an das Problem, indem er durch Comics auf die Gefahren des Hörverlustes aufmerksam machte. In mehreren Zeichnungen wurden Alltagssituationen dargestellt, die auf die Problematik des schlechten Hörens anspielten. Die Anzeigen erschienen in allen großen Tageszeitungen im Köln-Bonner Raum, ihr Erfolg zeigte sich schon nach kurzer Zeit durch ein intensives Kunden-Feedback.

